Wallstein Verlag

Veranstaltungsarchiv



Ort: Online via Zoom
Beginn: 16.00 Uhr
Website: agya.info

zur Person

Die Veranstaltung findet online via Zoom statt. Zusätzlich gibt es einen Livestream auf YouTube. Link zur Registrierung: https://bit.ly/3ieLmXw
Sprachen: Deutsch und Englisch

Ort: Rügen, Dahlmanns Bazar – Die Welt der Inseln
Beginn: 19.00 Uhr
Adresse: Uferstraße 1, 18546 Sassnitz auf Rügen

Ort: Maison Heinrich Heine
Beginn: 19.30 Uhr
Adresse: 27C boulevard Jourdan, 75014 Paris, Frankreich
Website: www.maison-heinrich-heine.org

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Moderation: Jürgen Ritte

Ort: Stadtbibliothek im Alvar-Aalto-Kulturhaus
Beginn: 19.00 Uhr
Adresse: Porschestr. 51, 38440 Wolfsburg

Ort: Stadtbibliothek
Beginn: 19.00 Uhr
Adresse: Am Wall 201, 28195 Bremen
Website: stabi-hb.de

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Emily Brontë: Sturmhöhe
Sonja Beißwenger (Lesung) und Hanjo Kesting (Kommentierung)

Ort: Katholische Akademie
Beginn: 19.00 Uhr
Adresse: Hannoversche Str. 5, 10115 Berlin
Website: www.katholische-akademie-berlin.de

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Die Bücher Peter Handkes sind ein unerschöpflicher Reichtum. Generationen von Lesern haben in ihnen Denkbilder und Handreichungen gefunden.

Die Reihe seiner Werke ist schier unüberschaubar, und doch gibt es einige, oftmals schmale Bände, zu denen man immer wieder mit frischem Leseglück zurückkehren kann, so wie “Die Lehre der Sainte-Victoire”, in der Handke als Spurengänger der Bilder Cézannes zu bleibenden Einsichten über das Sehen gelangt. Handke zu lesen hält wach, so wie der Autor es geblieben ist, der an diesem Tag achtzig Jahre alt wird. Ein Anlass, in Lesung und Gespräch sein Werk zu würdigen, Sätze und Stellen daraus neu zu bedenken von den großen Romanen bis zu den Journalen, deren neuestes, “Innere Dialoge an den Rändern”, gerade erst erschienen ist.

Dr. Marit Heuß ist Literaturwissenschaftlerin und wissenschaftliche Mitarbeiterin am Institut für Neuere deutsche Literatur und Literaturtheorie an der Universität Leipzig. Zuletzt: Peter Handkes Bildpoetik. Notieren, Zeichnen, Erzählen (Wallstein 2022).

Norbert Hummelt ist Lyriker, Essayist und Übersetzer. Er lebt in Berlin. Zuletzt: Fegefeuer. Gedichte (Luchterhand 2016), Atlas der Erinnerung (Nimbus 2018), Sonnengesang (Luchterhand 2020) und 1922. Wunderjahre der Worte (Luchterhand 2022).

Peter Gößwein ist Erzählkünstler und Dozent für Präsenz und überzeugendes Auftreten, Freie Rede, Vortragen und Vorlesen.

Ort: Maison Heinrich Heine
Beginn: 19.30 Uhr
Adresse: 27C boulevard Jourdan, 75014 Paris, Frankreich

Ort: WG im Rennweg 28
Beginn: 19.30 Uhr
Adresse: 79106 Freiburg im Breisgau
Website: www.lesereihen.org

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Lesung im Rahmen der Lesereihe Zwischen/Miete

Ort: Literaturhaus Frankfurt
Beginn: 19.30 Uhr
Adresse: Schöne Aussicht 2, 60311 Frankfurt am Main
Website: literaturhaus-frankfurt.de

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SCHÖNE AUSSICHTEN. DAS FRANKFURTER LITERATURGESPRÄCH
MIT JULIA WOLF, ALF MENTZER UND MIRYAM SCHELLBACH
Die 56. Ausgabe: Live im literarischen Terzett

Hier sitzt das Publikum mittendrin. Es diskutieren der Redakteur Alf Mentzer (Hessischer Rundfunk) und die Publizistin und Lektorin Miryam Schellbach mit der Gastkritikerin Julia Wolf. Aufgewachsen in Südhessen, studierte Wolf Amerikanistik und Germanistik in Berlin und lebt noch heute in ihrer Wahlheimat. Dank ihres Verlages, der Frankfurter Verlagsanstalt, ist sie jedoch regelmäßig zurück in Hessen. Sie schreibt nicht nur Romane, sondern auch fürs Theater, den Hörfunk und für das Literaturhausprojekt „Acht Visionen“. Auszüge aus „Walter Nowak bleibt liegen“ wurden in Klagenfurt mit dem 3sat-Preis prämiert, der Roman war dann für den Deutschen Buchpreis 2017 nominiert. Diesen Herbst folgt nun mit „Alte Mädchen“ (FVA) ihr drittes Werk. Dem traditionellen Haltbarkeitstest wird diesmal „Die Glasglocke“ von Sylvia Plath unterzogen.

Die weiteren Titel des Abends:

Lukas Bärfuss: Vaters Kiste (Rowohlt)
Kim de l‘Horizon: Blutbuch (Dumont)
Julia Friese: MTTR (Wallstein)

Die Veranstaltung ist eine Kooperation mit hr2-kultur und wird dort am 17.12. um 18.04 h gesendet.

Die Veranstaltung wird gefördert im Rahmen von „Neustart Kultur“ der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien durch den Deutschen Literaturfonds e.V.

Die Veranstaltung findet als Hybridveranstaltung statt.

Tickets:
Saalticket 7 / 4 Euro (erhältlich ab 15.09., 10.00 h)
Streamingticket 5 Euro

Ort: KZ-Gedenkstätte Flossenbürg
Beginn: 18.30 Uhr
Adresse: Gedächtnisallee 5, 92696 Flossenbürg

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Dr. Leon Weintraub stellt seine Biographie »Die Versöhnung mit dem Bösen« vor. Der Eintritt ist frei.

Ort: Rosa-Luxemburg-Stiftung Bibliothek
Beginn: 19.00 Uhr
Adresse: Straße der Pariser Kommune 8A, 10243 Berlin
Website: www.rosalux.de

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Gefährliche Grenzen –Seismographen des Wandels VIII: Abschottung, Abschreckung, Auslagerung

Mit ausgefeilten technischen Möglichkeiten von Drohnen bis Bewegungssensoren entstehen Systeme zur Abwehr von Ankommenden. Ob an der Grenze zwischen Mexiko und den USA oder an und auf dem Mittelmeer, welches zur gefährlichsten Übergangsregion der Welt mutierte. Viele Staaten erlassen Gesetze, um Geflüchteten den Zugang zu erschweren. Während es seit 2004 die üppig finanzierte EU-Grenzagentur Frontex gibt, ist die Seenotrettung auf private Spenden angewiesen und wird immer wieder kriminalisiert.

Es entstehen spannungsreiche, zuweilen paradoxe Situationen. Bei Abschiebungen werden Menschen vertrieben, aber der Anschein von Menschlichkeit soll gewahrt werden. Das überfordert viele damit betraute Beamte, die wissen, sie handeln zwar nach geltendem Recht, aber nicht gerecht. Deshalb erkranken etliche psychisch. Posttraumatische Belastungsstörungen sind keine Seltenheit. Darunter leiden auch viele Schutzsuchende, allerdings erhalten Beamte bessere Behandlungen.

Eine Achillesferse des Flüchtlingsregimes sind Abschiebungen. In Steffen Menschings neuem Roman «Hausers Ausflug» fand die Titelgestalt eine anscheinend gute Lösung: In einem unbemannten Fluggerät, medikamentös ruhiggestellt, werden die wieder Ausgestoßenen in Krisen- und Kriegsgebieten abgesetzt. Verständlich, dass Hauser bei dieser Dienstleistung wohlhabend geworden ist. Die Handlung setzt ein, als Hauser gegen seinen Willen in eins seiner Fluggeräte geraten ist. Wer aber sind der oder die Täter? Neider, Konkurrenten oder Aktivisten? Ohne Antwort wird er in einer unwirtlichen Gegend abgesetzt, die er nicht kennt.

Es ist eine Region, die oft als Erstaufnahme- und Transitstaat genutzt wird. Hier setzt der Migrationswissenschaftler Marcus Engler an: In einem Team leuchtet er eine Forschungslücke aus, denn noch sind langfristige Folgen der restriktiven europäischen Asylpolitik für die Bereitschaft von Erstaufnahme- und Transitstaaten unzureichend geklärt. Es stellen sich Frage: Wie werden Ankommende politisch instrumentalisiert? Welche Folgen hat es, wenn Autokraten der EU zunehmend – und teils mit guten Gründen – Menschenrechtsverletzungen vorwerfen?

Wir erkunden gefährliche Grenzen an den Rändern Europas, an denen sich die Systemfrage stellt. In «Hausers Ausflug» fragt die Titelfigur: «Wieso will man ein System verändern, das funktioniert?» Und er erhält die knappe Antwort: «Für Dich funktioniert es, für andere nicht.»

Steffen Mensching, Schriftsteller und Theaterintendant, Regisseur und Darsteller. Der diesjährige Träger des Berliner Literaturpreises liest aus «Hausers Ausflug» (Wallstein) und diskutiert.

Marcus Engler, Sozialwissenschaftler am Deutschen Zentrum für Integrations- und Migrationsforschung (DeZIM), stellt Aushandlungsprozesse im internationalen Flüchtlingsregime vor und diskutiert diese.

Martina Troxler, Filmemacherin und Mitglied der NGO Blindspots, zeigt ihren Film über Migranten (People on the Move) auf der alten Balkanroute und diskutiert.

Achim Engelberg liest über Abschiebungen aus «An den Rändern Europas» (DVA/ Penguin Random House), diskutiert und moderiert.

Ort: Hans-Heinrich-Driftmann-Hörsaal (ehem. HS 3)
Beginn: 18.15 Uhr
Adresse: Olshausenstraße 75, 24118 Kiel
Website: www.ndl-medien.uni-kiel.de

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Susanne Fischer: Die Jahre die Ihr kennt

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